Energie und Antrieb

Meine Energie hat sich mit zunehmendem Alter schleichend verändert.

Vor allem unregelmässiger Schlaf, zu wenig Bewegung und lange Arbeitstage haben sich bei mir deutlich stärker bemerkbar gemacht als früher.

Obwohl ich oft genug geschlafen habe, fühlte ich mich nicht immer wirklich erholt oder leistungsfähig.

Erst mit der Zeit wurde mir bewusst, wie stark Schlaf, Tageslicht, Bewegung, Ernährung und kleine Gewohnheiten meinen Energielevel beeinflussen.

Die folgenden Empfehlungen basieren auf eigener Erfahrung und Routinen, die meine Energie und meinen Alltag langfristig positiv verändert haben.

Warum Energie ab 40 oft nachlässt

Ab etwa dem 40. Lebensjahr verändern sich verschiedene Prozesse im Körper, die direkten Einfluss auf Energie, Belastbarkeit und Regeneration haben können.

Viele Menschen fühlen sich trotz ausreichend Schlaf häufiger müde oder weniger leistungsfähig als früher.

Mögliche Gründe dafür sind unter anderem:

• schlechtere Schlafqualität
• mehr Stress im Alltag
• weniger Bewegung und Tageslicht
• längere Bildschirmzeit
• weniger Muskelmasse
• unregelmässige Ernährung
• zu wenig Erholung im Alltag

Oft sind es nicht einzelne Ursachen, sondern die Kombination vieler kleiner Faktoren, die sich langfristig auf Energie und Motivation auswirken können.

Schon kleine Veränderungen im Alltag können jedoch einen überraschend grossen Unterschied machen.

Grundlagen, die meine Energie verbessert haben

Früher dachte ich lange, Müdigkeit sei einfach normal.

Vor allem mit mehr Verantwortung, langen Arbeitstagen und wenig Zeit für Erholung.

Heute merke ich aber:
Mein Energielevel hängt viel stärker von meinen täglichen Gewohnheiten ab, als ich früher dachte.

Nicht einzelne extreme Massnahmen machen bei mir den Unterschied.

Sondern die kleinen Dinge, die sich jeden Tag wiederholen.

Vor allem Bewegung, Tageslicht, Schlafrhythmus und genügend Regeneration beeinflussen meine Energie heute deutlich stärker, als mir früher bewusst war.

Die folgenden Dinge haben für mich im Alltag den grössten Unterschied gemacht:

Bewegung statt nur Sport

Ich habe lange gedacht, dass einzelne harte Trainingseinheiten ausreichen.

Heute merke ich:
Der Körper braucht regelmässige Bewegung über den ganzen Tag verteilt.

Vor allem an Bürotagen spüre ich schnell, wenn ich zu lange sitze.

Bereits Spaziergänge, mehr Schritte im Alltag oder kurze Bewegungspausen helfen mir oft mehr als ein einzelnes intensives Training am Abend.

Seit ich meine Aktivität und meinen Schlaf mit einer Garmin Uhr bewusster verfolge, habe ich zudem einen deutlich besseren Überblick über Bewegung, Regeneration und Belastung im Alltag bekommen.

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Tageslicht und frische Luft

Mir ist lange gar nicht bewusst gewesen, wie stark sich fehlendes Tageslicht auf meine Stimmung und Energie auswirkt.

Vor allem im Winter oder an langen Bürotagen merke ich heute schnell, wenn ich praktisch nur drinnen bin.

Man fühlt sich irgendwie träger, müder und weniger klar im Kopf.

Darum versuche ich inzwischen, möglichst früh am Tag kurz nach draussen zu gehen. Selbst wenige Minuten helfen mir oft schon, wacher zu werden.

Besonders am Morgen merke ich einen grossen Unterschied.

An dunklen Tagen benutze ich zusätzlich manchmal für etwa 10 bis 15 Minuten eine Tageslichtlampe. Oft läuft sie einfach nebenbei, während ich meinen Grüntee trinke oder am Laptop sitze.

Das ersetzt zwar keine echte Sonne, hilft mir persönlich aber trotzdem spürbar.

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Grüner Tee statt zu viel Kaffee

Ich mag Kaffee eigentlich immer noch.

Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass mehrere Kaffees pro Tag mich nicht wirklich energiegeladener machen, sondern nervös.

Vor allem an stressigen Tagen wurde ich innerlich unruhiger, obwohl ich eigentlich nur wach bleiben wollte.

Grüner Tee fühlt sich für mich deutlich angenehmer an.

Ich bin damit meistens wach und konzentriert, aber ohne dieses hektische Gefühl, das ich von zu viel Kaffee kenne.

Vor allem morgens gehört grüner Tee heute fast automatisch zu meiner Routine.

Nicht als Wundermittel.

Einfach als etwas, das sich für meinen Körper besser anfühlt.

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Kreatin

Früher dachte ich bei Kreatin ehrlich gesagt einfach an Fitnessstudios und Muskelaufbau.

Darum hatte ich mich lange gar nicht wirklich damit beschäftigt.

Heute gehört Kreatin trotzdem zu den wenigen Supplements, die ich persönlich täglich nehme.

Nicht wegen maximalem Muskelaufbau.

Sondern weil ich das Gefühl habe, im Alltag etwas stabiler und belastbarer zu sein.

Vor allem an Tagen mit wenig Schlaf oder wenn ich körperlich und mental viel gefordert bin, merke ich persönlich einen Unterschied.

Ich nehme jeden Morgen etwa 5 Gramm Kreatin Monohydrat zusammen mit meinem Grüntee.

Für mich ist das inzwischen einfach Teil meiner täglichen Routine geworden.

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Genug trinken im Alltag

An langen Arbeitstagen merke ich oft erst am Nachmittag, dass ich eigentlich viel zu wenig getrunken habe.

Dann werde ich müder, unkonzentrierter oder bekomme teilweise sogar leichte Kopfschmerzen.

Darum achte ich heute deutlich bewusster darauf, regelmässig Wasser oder ungesüssten Tee zu trinken.

Nicht extrem.

Einfach konstant über den Tag verteilt.

Vor allem wenn man viel sitzt oder konzentriert arbeitet, vergisst man das Trinken meiner Meinung nach schnell.

Ich merke jedenfalls ziemlich schnell, wenn ich es vernachlässige.

Spannend finde ich übrigens auch, dass man bei Garmin die tägliche Wasserzufuhr erfassen kann.

Ich nutze diese Funktion zwar kaum, aber die Erinnerung daran finde ich trotzdem hilfreich.

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