Ernährung und Gesundheit

Erst mit über 40 ist mir aufgefallen, wie stark Ernährung meinen Alltag beeinflusst. Nicht beim Gewicht, sondern bei Energie, Verdauung und meinem allgemeinen Wohlbefinden. Essen musste für mich vor allem praktisch sein, schnell gehen und satt machen. Ich konnte vieles essen, ohne gross darauf zu achten, wie ich mich danach eigentlich fühle.

Heute nehme ich das deutlich bewusster wahr. Ich merke relativ schnell, wenn ich mich über längere Zeit schlecht ernähre, unregelmässig esse oder mich allgemein zu wenig bewege. Dann fühle ich mich oft träger, weniger ausgeglichen oder einfach nicht richtig wohl im eigenen Körper.

Spannend finde ich dabei, dass Ernährung für mich heute viel stärker mit Energie, Verdauung und allgemeinem Wohlbefinden zusammenhängt als früher. Viele Dinge merkt man nicht sofort. Oft fallen einem gewisse Veränderungen erst mit der Zeit auf.

Dabei geht es mir persönlich nicht um perfekte Ernährung oder extreme Ernährungsformen. Ich möchte auch nicht ständig verzichten oder alles kontrollieren. Viel wichtiger sind für mich einfache Gewohnheiten, die langfristig in den Alltag passen und sich auch wirklich gut anfühlen.

Die Dinge, die ich hier teile, basieren deshalb nicht auf komplizierten Ernährungssystemen, sondern vor allem auf persönlichen Erfahrungen und Veränderungen, die ich bei mir selbst über längere Zeit beobachtet habe.

Dinge, die meine Ernährung im Alltag verändert haben

Mir ist irgendwann aufgefallen, dass Ernährung oft nicht sofort wirkt, sondern eher schleichend.

Man merkt gewisse Gewohnheiten manchmal erst dann, wenn man sie über längere Zeit verändert oder eben vernachlässigt.

Kleine Dinge wie regelmässiger essen, mehr trinken, mehr Ballaststoffe oder allgemein bewusstere Lebensmittel machen bei mir heute einen deutlich grösseren Unterschied als früher.

Nicht extrem. Aber im Alltag spürbar.

Vor allem Verdauung, Energie und allgemeines Wohlbefinden hängen für mich heute viel stärker zusammen, als ich früher gedacht hätte.

Die folgenden Dinge haben sich bei mir über längere Zeit bewährt und gehören inzwischen ziemlich selbstverständlich zu meinem Alltag.

Ballaststoffe und Verdauung

Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie stark Verdauung und allgemeines Wohlbefinden zusammenhängen.

Vor allem wenn ich mehr Eiweiss zu mir nehme oder mich unregelmässig ernähre, merke ich schneller, wenn Ballaststoffe fehlen.

Flohsamenschalen helfen mir persönlich dabei, die Verdauung regelmässiger und angenehmer zu halten. Gleichzeitig sättigen sie durch ihre quellende Eigenschaft überraschend gut.

Ich nehme sie inzwischen fast täglich, weil sie mich angenehm sättigen und meine Verdauung deutlich unterstützen.

Ich nehme meistens jeweils einen Teelöffel vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen zusammen mit ausreichend Wasser ein.

Dadurch habe ich oft weniger Heisshunger und merke gleichzeitig einen deutlich positiven Effekt auf meine Verdauung.

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Wilde Heidelbeeren und natürliche Lebensmittel

Ich versuche heute deutlich stärker darauf zu achten, möglichst natürliche und wenig verarbeitete Lebensmittel in meinen Alltag einzubauen.

Vor allem wilde Heidelbeeren gehören für mich regelmässig dazu und werden häufig mit Antioxidantien und positiven Effekten auf Gesundheit und Regeneration in Verbindung gebracht.

Ich esse sie vor allem wegen ihres hohen Gehalts an Anthocyanen und anderen sekundären Pflanzenstoffen. Sie gehören für mich inzwischen zu den einfachsten Möglichkeiten, regelmässig hochwertige Pflanzenstoffe in den Alltag einzubauen.

Da frische Beeren nicht immer verfügbar sind, verwende ich teilweise auch hochwertiges Beerenpulver als einfache Ergänzung im Alltag.

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Weitere Empfehlungen

Nicht jedes Produkt oder Lebensmittel wirkt bei jedem Menschen gleich. Die folgenden Dinge haben mein Wohlbefinden, meine Ernährung oder meinen Alltag zusätzlich positiv beeinflusst.

Darm mit Charme

Das Buch „Darm mit Charme“ hat mir auf verständliche und teilweise humorvolle Weise gezeigt, wie stark Verdauung, Ernährung und Wohlbefinden zusammenhängen. Viele Zusammenhänge, die ich heute in meinem Alltag beobachte, habe ich dadurch erst richtig verstanden.

Gerade wenn man sich mehr mit Darmgesundheit und dem eigenen Körper beschäftigen möchte, finde ich das Buch einen spannenden Einstieg.

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Chiasamen

Chiasamen haben aus meiner Sicht einen ähnlichen Effekt wie Flohsamenschalen und gehören für mich inzwischen regelmässig zur Ernährung dazu.

Vor allem zusammen mit genügend Flüssigkeit quellen sie gut auf und können dadurch sättigend wirken.

Ich verwende sie meistens im Birchermüsli, im Shake oder zusammen mit meinem selbst gepressten Frucht- oder Obstsaft.

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Slow Juicer

Ich verwende regelmässig einen Slow Juicer, um frische Gemüse und Obstsäfte zuzubereiten.

Früher hatte ich ein Gerät mit Zentrifugalkraft. Dabei hat sich der Saft jedoch relativ schnell getrennt und war nicht homogen.

Die Zutaten werden schonender gepresst. Dadurch gefällt mir die Konsistenz und Qualität des Safts deutlich besser.

Gerade im Alltag finde ich es so einfacher, regelmässig mehr Gemüse, Beeren oder andere natürliche Lebensmittel einzubauen.

Falls genügend Interesse besteht, werde ich meine Lieblingskombinationen und Rezepte später einmal in einem eigenen Beitrag zusammenstellen.

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