Als ich begann, mich bewusster mit Schlaf, Energie und Regeneration auseinanderzusetzen, merkte ich schnell, wie viele Daten moderne Uhren eigentlich liefern.
Am Anfang fand ich das ehrlich gesagt eher verwirrend.
Stresslevel, Schlafphasen, Body Battery, Trainingsbereitschaft, Erholungszeiten, Ruhepuls und viele weitere Werte gleichzeitig zu beobachten, kann schnell zu viel werden.
Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass nicht jede Zahl gleich wichtig ist.
Einige Daten haben mir tatsächlich geholfen, meinen Körper besser zu verstehen.
Andere habe ich bewusst weniger wichtig genommen.
Nicht jede Zahl muss perfekt sein
Am Anfang machte ich den Fehler, ständig jede Zahl kontrollieren zu wollen.
Schlechter Schlafscore?
Sofort dachte ich, etwas stimme nicht.
Hoher Stresswert?
Direkt begann ich zu analysieren.
Mit der Zeit lernte ich jedoch, die Daten eher als Orientierung zu sehen und nicht als absolute Wahrheit.
Vor allem Trends über mehrere Tage oder Wochen sind für mich deutlich wichtiger geworden als einzelne Werte.
Diese Werte beobachte ich heute bewusst
Ruhepuls
Der Ruhepuls war für mich einer der interessantesten Werte überhaupt.
Mit der Zeit bemerkte ich, dass mein Ruhepuls oft schon früh zeigt, wie gut ich regeneriert bin.
Vor allem schlechter Schlaf, Stress oder Alkohol wirken sich bei mir deutlich auf den Ruhepuls aus.
Auch regelmässiges Training und bessere Regeneration haben meinen Ruhepuls langfristig positiv beeinflusst.
Schlafqualität
Früher dachte ich vor allem an die Schlafdauer.
Heute weiss ich, dass Schlafqualität mindestens genauso wichtig ist.
Interessant war für mich zu sehen, wie stark unregelmässige Schlafzeiten, spätes Essen oder längere Bildschirmzeit am Abend meinen Schlaf beeinflussen.
Nicht jede Nacht muss perfekt sein.
Durch das Tracking wurden gewisse Muster jedoch deutlich sichtbarer.
Stresslevel
Der Stresswert war für mich anfangs überraschend.
Vor allem an normalen Arbeitstagen zeigte mir die Uhr oft höhere Stresswerte, als ich erwartet hätte.
Dadurch begann ich besser zu verstehen, wie stark dauerhafte Anspannung den Körper beeinflussen kann, selbst wenn man sich subjektiv eigentlich noch leistungsfähig fühlt.
Body Battery
Die Body Battery fand ich zuerst etwas komisch.
Mit der Zeit wurde sie für mich jedoch erstaunlich hilfreich.
Vor allem morgens bekam ich dadurch oft ein besseres Gefühl dafür, wie erholt ich tatsächlich bin.
Besonders spannend fand ich, wie stark folgende Faktoren meine Energie beeinflussten:
- Schlafqualität
- Stress
- Bewegung
- Alkohol
- Regeneration
Belastung und Erholungszeit
Früher trainierte ich oft einfach nach Gefühl.
Heute achte ich bewusster darauf, wie belastet mein Körper insgesamt gerade ist.
Vor allem lockeres Joggen im aeroben Bereich hat mir langfristig mehr Energie gegeben, als ständig zu hart zu trainieren.
Die Garmin Daten halfen mir dabei, Belastung und Regeneration etwas realistischer einzuschätzen.
Es werden einem auch Trainings oder Erholungstage vorgeschlagen. Diese Trainings waren mir Anfangs zu hart und ich habe sie einfach ignoriert und durch ein lockeres Joggen ersetzt. Auch hier gilt: Höre selbst auf deinen Körper! Lass dich nicht einfach von der Uhr dirigieren.
Was ich heute anders mache
Heute versuche ich nicht mehr, jede Zahl perfekt zu optimieren.
Ich sehe die Daten eher als Unterstützung, um gewisse Zusammenhänge besser zu verstehen.
Die Uhr hilft mir vor allem dabei:
- Warnsignale früher wahrzunehmen
- Belastung realistischer einzuschätzen
- Regeneration ernster zu nehmen
- Schlaf bewusster wahrzunehmen
- langfristige Entwicklungen zu erkennen
Muss man dafür eine Garmin Uhr haben?
Nein.
Ich glaube, wichtiger als die Uhr selbst ist überhaupt damit zu beginnen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen.
Für mich war Garmin einfach ein hilfreiches Werkzeug dafür.
Ich selbst nutze aktuell die Garmin Forerunner 265. Darum ist sie hier verlinkt. Für meine Bedürfnisse reicht sie völlig aus und liefert bereits mehr Daten, als ich tatsächlich brauche.
Mein Fazit heute
Ich glaube, Tracking kann schnell übertrieben werden.
Man kann sich auch zu stark auf Zahlen fixieren. Das kann sich auch in etwas ungesundes entwickeln.
Trotzdem denke ich, dass gewisse Daten sehr hilfreich sein können, um den eigenen Körper besser zu verstehen.
Vor allem Ruhepuls, Schlafqualität, Stress und Regeneration haben für mich einige Zusammenhänge deutlich sichtbarer gemacht.
Nicht perfekt.
Aber deutlich bewusster als früher.
-> Mehr zu Kraft und Muskulatur
-> Ich fühle mich erholt. Meine Garmin Uhr zeigt etwas anderes
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