Ich fühlte mich erholt. Meine Garmin Uhr zeigte etwas anderes.

Lange Zeit habe ich meine Erholung hauptsächlich nach Gefühl beurteilt. Wenn ich morgens aufstand und mich halbwegs fit fühlte, ging ich davon aus, dass die Nacht gut war und mein Körper sich ausreichend regeneriert hatte.

Erst in den letzten Monaten begann ich, meine Garmin Uhr bewusster zu nutzen und die Daten genauer anzuschauen. Anfangs interessierten mich vor allem Schritte, Training und Schlafdauer. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass die spannendsten Informationen oft an anderer Stelle verborgen sind. Vor allem bei der Herzfrequenzvariabilität (HFV), den nächtlichen Stresswerten, dem Ruhepuls und der sogenannten Body Battery.

Vor kurzem hatte ich ein Erlebnis, das mir die Augen geöffnet hat.

Wir gingen am Abend auswärts essen. Zum Apéro gab es einen Mangospritz. Beim Essen gönnte ich mir ein Bier zu meinem Rindersteak Café de Paris mit Pommes frites. Später gingen wir noch auf einen Drink in eine Bar und ich bestellte einen Aperol Spritz.

Es war ein wunderschöner Abend mit gutem Essen, angenehmen Gesprächen und einer entspannten Stimmung. Genau die Art von Abend, die viele Menschen als erholsam bezeichnen würden und bei der man am nächsten Morgen davon ausgeht, dass man sich gut regeneriert hat.

Auch ich ging mit diesem Gefühl nach Hause. Wir machten sogar noch einen Spaziergang, bevor wir schlafen gingen.

Am nächsten Morgen fühlte ich mich eigentlich ganz ordentlich. Nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Jedenfalls sicher nicht verkatert. Ich hätte sogar gesagt, dass ich mich ziemlich normal fühlte.

Wahrscheinlich hätte ich früher gar nicht weiter darüber nachgedacht.

Dann schaute ich auf die Daten meiner Garmin Uhr.

Und genau dort begann mein Aha-Erlebnis.

Meine Stresswerte während des Schlafs waren deutlich höher als sonst. Gleichzeitig war meine Herzfrequenzvariabilität (HFV) tiefer und mein Ruhepuls höher als üblich. Auch die Body Battery zeigte eine deutlich schlechtere Erholung als an normalen Tagen.

Objektiv betrachtet hatte sich mein Körper in dieser Nacht schlechter erholt, obwohl sich der Abend subjektiv sehr angenehm angefühlt hatte.

Was mich am meisten überrascht hat: Es war Wochenende. Genau die Zeit, in der man sich etwas gönnen und erholen möchte. Die Daten zeigten jedoch, dass mein Körper in dieser Nacht deutlich stärker belastet war als an vielen normalen Arbeitstagen.

Diese Erkenntnis hat meine Sicht auf Regeneration verändert.

Heute verstehe ich besser, dass ein schöner Abend und eine gute körperliche Erholung nicht immer dasselbe sind. Obwohl ich den Abend als sehr entspannend empfunden habe, musste mein Körper in der Nacht offenbar mehr arbeiten als gewöhnlich. Alkohol und spätes Essen können die Regeneration beeinflussen, auch wenn man sich am nächsten Morgen ganz normal fühlt.

Besonders spannend finde ich, dass ich diese Zusammenhänge früher kaum wahrgenommen hätte. Ich hätte einfach gedacht: «War ein schöner Abend. Ich habe geschlafen. Also passt alles.»

Die Daten zeigen jedoch oft ein vollständigeres Bild.

Natürlich ersetzt eine Uhr nicht das eigene Körpergefühl. Aber sie kann helfen, Muster sichtbar zu machen, die man sonst leicht übersieht. Gerade das finde ich heute so wertvoll. Die Uhr bewertet mich nicht und sie sagt mir auch nicht, wie ich leben soll. Sie zeigt mir lediglich, was mein Körper tatsächlich gemacht hat.

Für mich war das ein kleiner Augenöffner. Ich hatte nicht schlecht geschlafen. Ich hatte keinen Kater. Ich fühlte mich sogar recht gut. Trotzdem zeigten die Daten klar, dass mein Körper in dieser Nacht deutlich mehr arbeiten musste als sonst.

Seit diesem Erlebnis achte ich bewusster auf solche Zusammenhänge. Nicht weil ich nie mehr auswärts essen oder nie mehr Alkohol trinken möchte. Sondern weil ich heute besser verstehe, welche Auswirkungen bestimmte Gewohnheiten auf meine Energie und Regeneration haben können.

Ich nutze dafür seit einiger Zeit eine Garmin Uhr, mit der ich Schlaf, HFV, Stress und Regeneration beobachte.

→ Garmin Uhr Forerunner 265

Genau das ist für mich einer der grössten Vorteile meiner Garmin Uhr. Sie liefern nicht einfach Zahlen, sondern machen Zusammenhänge sichtbar. Und manchmal zeigen sie einem Dinge, die man ohne diese Daten nie erkannt hätte.

Wer seine Energie, Belastung und Erholung besser verstehen möchte, dem kann ich die Auswertung von Schlaf, HFV, Ruhepuls und Body Battery sehr empfehlen. Nicht weil die Uhr perfekt ist, sondern weil sie hilft, die eigenen Gewohnheiten bewusster wahrzunehmen

Mein Fazit heute

Früher habe ich meine Erholung fast ausschliesslich nach Gefühl beurteilt. Heute kombiniere ich mein Körpergefühl mit den Daten meiner Garmin Uhr. Beides zusammen gibt mir ein deutlich vollständigeres Bild.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis dabei ist, dass sich ein Abend hervorragend anfühlen und trotzdem die Regeneration verschlechtern kann.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie eng Schlaf, Alkohol, Ernährung, Stress und Energie tatsächlich zusammenhängen. Und genau deshalb schaue ich heute nicht nur darauf, wie ich mich fühle, sondern auch darauf, was mein Körper in der Nacht tatsächlich gemacht hat.

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