Kurz zusammengefasst
- über ein Jahr Tennisellenbogen
- Physiotherapie und Stosswellentherapie
- zufällig Omega 3 Mangel entdeckt
- Beschwerden verschwanden einige Monate später
- keine Heilversprechen, sondern meine persönliche Erfahrung
Es begann ganz harmlos.
Nach einigen Wochen intensiver Gartenarbeit bemerkte ich ein leichtes Ziehen an der Aussenseite meines rechten Ellenbogens. Anfangs machte ich mir keine Gedanken. Ich war überzeugt, dass der Schmerz nach ein paar Tagen wieder verschwinden würde.
Doch genau das passierte nicht.
Aus dem Ziehen wurden Schmerzen. Zuerst nur bei bestimmten Bewegungen, später beim Tragen einer Einkaufstasche, beim Öffnen einer Flasche oder sogar beim Händeschütteln. Im Fitnessstudio musste ich einzelne Übungen auslassen und irgendwann griff ich regelmässig zu Schmerzmitteln.
Schliesslich ging ich zum Arzt.
Die Diagnose war eindeutig: Tennisellenbogen.
Ich erhielt Physiotherapie, machte konsequent Übungen für den Unterarm und wurde zusätzlich mit Stosswellentherapie behandelt. Nach jeder Behandlung hoffte ich, dass es nun endlich besser werden würde.
Leider blieb der grosse Erfolg aus.
Über ein Jahr begleitete mich dieser Schmerz. Ich machte meine Übungen weiter, entlastete den Arm so gut wie möglich und wartete geduldig. Ehrlich gesagt begann ich irgendwann daran zu zweifeln, ob ich jemals wieder schmerzfrei sein würde.
Etwa zu dieser Zeit entschied ich mich unabhängig vom Tennisellenbogen für einen umfassenden Bluttest bei Care. Ich wollte einfach wissen, ob mein Körper optimal versorgt ist oder ob irgendwo ein Mangel besteht.
Mit diesem Ergebnis hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Mein Omega 3 Wert lag deutlich unter dem empfohlenen Bereich.
Das überraschte mich zunächst. Ich fühlte mich eigentlich gesund. Gleichzeitig wurde mir sofort klar, weshalb mein Wert so tief war. Fisch esse ich praktisch nie.
Also begann ich, mich intensiver mit Omega 3 zu beschäftigen. Dabei stiess ich immer wieder auf Informationen über den Zusammenhang zwischen Omega 3 Fettsäuren und Entzündungsprozessen im Körper.
Ich entschied mich deshalb, meinen Mangel auszugleichen und täglich Omega 3 einzunehmen.
Nicht mit der Erwartung, meinen Tennisellenbogen zu heilen. Sondern weil ich meinen Körper besser versorgen wollte.
Einige Monate später fiel mir etwas auf.
Ich dachte gar nicht mehr an meinen Ellenbogen.
Die Schmerzen waren verschwunden. Ich konnte wieder trainieren, im Garten arbeiten und den Alltag geniessen, ohne ständig daran erinnert zu werden.
War dafür allein das Omega 3 verantwortlich?
Das weiss ich nicht.
Vielleicht war es die Kombination aus Zeit, Physiotherapie, den Übungen und einer besseren Versorgung mit Omega 3. Vielleicht spielte alles zusammen.
Was ich aber weiss: Über ein Jahr lang hatte ich trotz verschiedener Behandlungen immer wieder Beschwerden. Einige Monate nachdem ich meinen Omega 3 Mangel ausgeglichen hatte, verschwanden meine Beschwerden. Dieser zeitliche Zusammenhang war für mich persönlich zu auffällig, um ihn einfach zu ignorieren. Ob tatsächlich ein Zusammenhang bestand, kann ich jedoch nicht sicher sagen.
Heute gehört Omega 3 zu meiner täglichen Routine und ich möchte nicht mehr darauf verzichten.
Was sagt die Wissenschaft?
Meine persönliche Erfahrung ist genau das: eine persönliche Erfahrung.
Die Wissenschaft kann daraus keine allgemeine Aussage ableiten.
Omega 3 Fettsäuren sind gut erforscht und beeinflussen verschiedene Entzündungsprozesse im Körper. Deshalb werden sie unter anderem bei entzündlichen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis seit vielen Jahren untersucht.
Speziell beim Tennisellenbogen ist die Studienlage dagegen noch begrenzt. Bisher gibt es keine überzeugenden Belege dafür, dass Omega 3 allein einen Tennisellenbogen heilt. Übersichtsarbeiten kommen jedoch zum Schluss, dass Nahrung und bestimmte Nahrungsergänzungen möglicherweise eine sinnvolle Ergänzung zur Physiotherapie sein können. Gleichzeitig betonen sie, dass weitere hochwertige Studien notwendig sind.
Genau deshalb behaupte ich nicht, dass Omega 3 meinen Tennisellenbogen geheilt hat.
Ich erzähle lediglich meine persönliche Geschichte.
Mein Fazit heute
Rückblickend habe ich aus dieser Erfahrung vor allem eines gelernt.
Es lohnt sich, den Körper als Ganzes zu betrachten und nicht nur die schmerzende Stelle.
Bei mir wurde zufällig ein deutlicher Omega 3 Mangel entdeckt. Nachdem ich diesen ausgeglichen hatte, verschwanden meine Beschwerden einige Monate später. Ob dies die entscheidende Ursache war oder nur ein Teil des gesamten Puzzles, kann ich nicht beantworten.
Für mich persönlich war diese Erfahrung aber eindrücklich genug, um Omega 3 dauerhaft in meinen Alltag zu integrieren.
Falls du ähnliche Beschwerden hast, findest du hier die Produkte und Hilfsmittel, die mich persönlich während dieser Zeit begleitet haben. Sie sind kein Heilversprechen, können aber eine sinnvolle Ergänzung zu einer ärztlichen Behandlung und Physiotherapie sein.
Meine Empfehlungen
- Care Bluttest mit 50 Franken Rabatt
- Mein flüssiges Omega 3 von iHerb
- Mein Omega 3 in Kapselform von iHerb
- Mein Massagegerät
- Meine Ellenbogenbandage
- Wiederstand Stang, Trainingsgerät
Falls dich interessiert, wie niedrig mein Omega 3 Wert damals tatsächlich war und wie er sich nach der Supplementierung entwickelt hat, findest du in der kommenden Woche den Beitrag «Mein Omega 3 Bluttest überraschte mich» meinen ausführlichen Erfahrungsbericht.
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